Systemvarianten für Dachbegrünungen mit „Steinrosenflur“
Dachbegrünung auf dem Null-Grad-Dach
Auf Dächern ohne Gefälle muss mit Pfützenbildung gerechnet werden. Mit dem passenden Gründach-Aufbau lasssen sich durch stehendes Wasser verursachte Schäden vermeiden. Mit dem Einbau der höheren Floraset®-Elemente als Dränschicht wird der notwendige Abstand zum stehenden Wasser sichergestellt. Der Begrünungsaufbau wird dadurch gegenüber dem Standardaufbau etwas höher, jedoch nicht schwerer, da die leichten Elemente aus Recycling-Hartschaum statisch kaum ins Gewicht fallen.
Systemaufbau
- 1: Pflanzenebene „Steinrosenflur“
- 2: Zincoterre® „Steinrosenflur“
- 3: Fallnet®, bereichsweise bei Bedarf
- 4: Systemfilter SF
- 5: Floraset® FS 50 oder FS 75
- 6: Trenn- und Schutzmatte TSM 32
- 7: Wurzelfeste Dachabdichtung
- 8: Tragkonstruktion

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Bitte beachten Sie, dass eine exakte Zuordnung der Legende in dieser Druckdarstellung nicht für jeden Browser gewährleistet ist. Für präzisere Angaben empfehlen wir Ihnen die CAD-Grafiken im Planungsportal unter www.zinco.de/planungsportal.
Dachbegrünung beim Umkehrdach
Im Gegensatz zum herkömmlichen Flachdachaufbau kennzeichnet das Umkehrdach eine umgekehrte Anordnung der Schichten. Die Abdichtung wird direkt auf die tragende Konstruktion aufgebracht. Darauf folgt die Wärmedämmschicht. Dadurch ist die Abdichtung hervorragend gegen mechanische Beschädigung geschützt.
Auf Umkehrdächer dürfen keine Schichten aufgebracht werden, die das Ausdiffundieren von Feuchtigkeit aus den dort als Wärmedämmung aufgebrachten XPS-Platten behindern. Deshalb ist die sonst übliche Speicherschutzmatte durch das diffusionsoffene Trenn- und Gleittvlies TGV 21 zu ersetzen. Wurzelschutzfolien sollten – falls notwendig – direkt auf der Abdichtung, also unter den Wärmeplatten verlegt werden.
Systemaufbau
- 1: Pflanzenebene „Steinrosenflur“
- 2: Zincoterre® „Steinrosenflur“
- 3: Fallnet®, bereichsweise bei Bedarf
- 4: Systemfilter SF
- 5: Floradrain® FD 25
- 6: Trenn- und Gleitvlies TGV 21
- 7: Wärmedämmung aus XPS
- 8: Wurzelschutzfolie bei Bedarf
- 9: Tragkonstruktion

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Wärmedämmende Dachbegrünung
Die wärmedämmende Dachbegrünung ist nicht nur für den Neubau interessant. Gerade im Bereich Sanierung können die gesetzlich geforderten k-Werte oft problemlos erreicht werden, indem der bestehende Dachaufbau weiter verwendet und durch entsprechend dem Wärmeschutzbedarf ausgewählte Floratherm®-Elemente ergänzt wird. Das spart Deponie- und Lohnkosten. Floratherm® ist das erste Dränageelement seiner Art mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin. Das Duo-Kompaktdach mit Foamglas-Grundwärmedämmung und dem hier dargestellten wärmedämmenden Begrünungsaufbau mit Floratherm® WD erfüllt die hohen Anforderungen des Schweizer Minergie-Standards für Gebäudemodule.
Systemaufbau
- 1: Pflanzenebene „Steinrosenflur“
- 2: Zincoterre® „Steinrosenflur“
- 3: Fallnet®, bereichsweise bei Bedarf
- 4: Systemfilter SF
- 5: Floratherm® WD-Element (Typ entsprechend wärmeschutztechnischem Bedarf)
- 6: Speicherschutzmatte SSM 45
- 7: Dachaufbau mit belassener evtl. ausgetrockneter Wärmedämmung und überarbeiteter Dachabdichtung.
- 8: Tragkonstruktion

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